Baustellenverkehr zur Deponie Lind nicht über Heidestraße

Christian Joisten
Christian Joisten

Zur Erinnerung: Zunächst sollten die Baustellenverkehre mit insgesamt 100.000 LKW-Bewegungen zur Hälfte über die Heidestraße in Wahnheide abgewickelt werden.
Nach Intervention der Bezirksvertretung Porz und des Verkehrsausschusses des Rates der Stadt Köln wurde die Verwaltung gebeten, nochmals mit der Stadt Troisdorf zu verhandeln, um eine vollständige Streckenführung über die Belgische Alle im Gewerbegebiet Spich zu erreichen. Gleichzeitig wurde die Verwaltung aufgefordert, alternative Streckenführungen – u.a. auch eine Baustraße durch das Gewerbegebiet Lind – zu prüfen.

Im Vorgriff auf die Sitzung der Bezirksvertretung Porz hat nun die Verwaltung bereits das Ergebnis der Machbarkeitsstudie mitgeteilt:

Diese empfiehlt eine Route, die von der Autobahnanschlussstelle Lind über das Gewerbegebiet Niederkassler Str. in Lind auf die Belgische Alle und dann zum Linder Mauspfad führt. Der Rückweg soll demnach vom Linder Mauspfad ausschließlich über die Belgische Allee und die Hauptstr./Frankfurter Str. wieder zur Autobahn geführt werden. Diese Alternativroute steht im Einklang mit einem einstimmigen Beschluss des Ortsvereins Wahn, Wahnheide, Lind, Libur, der sich entschieden gegen die ursprüngliche Planung gewandt hatte.

„Mit dieser Lösung könnten wir sehr gut leben“ erklärt Christian Joisten, stellv. Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Porz. „Wir sind vor allem sehr froh, dass die Studie unsere Position bestätigt, dass die Heidestraße für die zusätzlichen LKW-Verkehre mit die schlechteste aller Varianten darstellt, insbesondere was die Belastungen der Anwohner sowie die Lufthygiene betrifft. Vor dem Hintergrund dieser Studie kann es unseres Erachtens keine Entscheidung für die Heidestraße mehr geben“ zeigt sich Joisten zuversichtlich.

Da aber letztlich das entscheidende Votum des Umwelt- und Verkehrsausschusses der Stadt Troisdorf noch aussteht, wird sich Christian Joisten nun mit der dortigen SPD-Fraktion in Verbindung setzen, um für eine positive Entscheidung im Sinne einer Verkehrsführung durch Gewerbe- und nicht durch Wohngebiete zu werben.