Retentionsraum Langel – Lülsdorf (PFA 12)

Die Veränderungssperre im Bereich des Retentionsraumes Köln-Porz-Langel/Niederkassel die wir am 1.03.2005 beschloßen haben muß derzeit noch weiter bestehen bleiben, meint Stadoll gegenüber der Verwaltung.
Es ist eben nicht so wie von der Verwaltung dargestellt das alle Bedenken gegen den Retentionsraum ausgeräumt sind.
Dabei ist negativ zu bewerten
– der Schutz der Langeler Bevölkerung entlang des Poppenberg derzeit nicht gegeben ist. Hier sollte eine Lehmaufschüttung erfolgen, die aber nach dem derzeitigen Stand nicht möglich sein wird, da angrenzend der Spargelanbau für die nächsten 10 Jahre Arbeiten auf der Parzelle unmöglich macht. Stadoll wies erneut daraufhin das es bei dem Gelände um Baugrundstücke handelt. Man kann also nicht davon ausgehen das man hier eine gewachsene Bodenstruktur vorfindet.
In diesem Zusammenhang wies Stadoll das Ansinnen der Rodenkirchner Initiative Hochwasserschutz zurück, die eine Ausweitung des Retentionsraumes Langel fordern. Hier soll nicht gebaut werden und in Rodenkirchen und der Sürther Aue wird im hochwassergefährdeten Bereich gebaut auf Teufel komm‘ raus, meint Stadoll, gleiches Recht für alle! Und damit wäre der Hochwasserschutz tot!

Stadoll hob hervor, das der reduzierte Flächenverbrauch und die Neuordnung der Parzellen durch ein neues Wegenetz und die Einbeziehung des Blühstreifenprogramms durch aus von den Landwirten Positiv beurteilt werde! Allein die Absicht reicht nicht. Hier müssen vor Aufhebung die Langeler Bevölkerung besser geschützt werden und die Verhandlungen mit den Langeler Landwirten zum Abschluss gebracht werden, meint Stadoll.