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Pressemitteilung:
Porz, 07. September 2017
Blockade im Verkehrsausschuss
Kölner FDP behindert Verkehrslösungen für Porz


Neue Blockade statt Bewegung in der Diskussion um den Verkehr im Porzer Süden: Der Verkehrsausschuss des Kölner Rates sollte am Dienstag eine Vorlage verabschieden, um zu prüfen, wie die dringend benötigte Umgehung um Zündorf und Porz direkt an die A59 angeschlossen werden kann. Grundlage war ein einstimmiger Beschluss der Porzer Bezirksvertretung, der wiederum auf einem Dringlichkeitsantrag der SPD-Fraktion aus März 2017 basierte. Doch überraschend meldete die FDP Beratungsbedarf an und verzögerte so das Verfahren um weitere wertvolle Wochen.

SPD-Fraktionschef Dr. Simon Bujanowski sagte: „Das ist ein unfassbarer Vorgang. Alle sind sich einig, den nächsten Schritt für eine Lösung der Verkehrsprobleme in Porz zu gehen. Doch in letzter Sekunde verursacht der Vertreter der FDP im Verkehrsausschuss einen Beschluss-Stau. Wir laden Herrn Houben herzlich ein, seine Geisterfahrt zu beenden und einmal selbst nach Porz zu kommen. Das ist anscheinend dringend nötig, denn die Probleme der Menschen hier vor Ort sind ihm offensichtlich fremd.“

Bujanowski weiter: „Wir als Porzer SPD fordern schon seit Monaten, dass alle Varianten ernsthaft geprüft werden, um anschließend auf klarer Grundlage entscheiden zu können, was zu welchen Kosten möglich ist - und was nicht. Das Fenster schließt sich, das macht diese weitere Verzögerung so bitter für alle Porzerinnen und Porzer.“

SPD-Fraktionsvize Lutz Tempel ergänzte: „Wie schon mehrfach erläutert, ist es höchste Eisenbahn. Die Planfeststellung für die A59 läuft, denn diese soll auf sechs Spuren erweitert werden. Nur solange dieses Verfahren läuft, haben wir Porzer Zeit, um zu prüfen, ob und wo die Umgehungsstraße an der A59 enden kann.“

Aber leider ist das gemeinsame Ziel aller Porzer nun erneut in die unbekannte Zukunft verschoben. „Das ist ein Schlag ins Gesicht aller Porzerinnen und Porzer. In Porz dafür, in Köln dagegen – das doppelzüngige Verhalten der FDP ist nicht akzeptabel“, machte Lutz Tempel deutlich.


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