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Pressemitteilung:
Porz, 11. Dezember 2018

Freiraumplanung in der neuen Porzer Mitte
SPD für öffentliches Verfahren – CDU, Grüne, FDP dagegen

In der Bezirksvertretung Porz haben die Sozialdemokraten eine stärkere Beteiligung der Porzer Bürgerinnen und Bürger an der Freiraumplanung für Porz-Mitte gefordert. Dazu startet die Verwaltung aktuell einen Wettbewerb, um die Porzer Mitte nach der Fertigstellung der drei neu entstehenden Wohn- und Geschäftshäuser ansprechend gestalten zu können.
„Gemäß der Richtlinien für solche Wettbewerbsverfahren sollen die Sachpreisrichter mit den örtlichen Verhältnissen besonders betraut sein. Das bedeutet für uns, dass sie auch in Porz beheimatet sein sollten und nicht irgendwo anders in Köln. Denn ergänzend gibt es die im Verfahren ebenfalls beteiligten Fachpreisrichter, die die Vorschläge darüber hinaus fachlich prüfen unabhängig von der Örtlichkeit.“ erklärt Lutz Tempel, stellv. Vorsitzender der SPD-Fraktion.
Der Fraktionsvorsitzende Dr. Simon Bujanowski ergänzt: „Wir wollen, dass die Menschen in Porz die Vorschläge für die Plätze und Wege in der Neuen Porzer Mitte sehen und beurteilen können – und zwar vor der Entscheidung! Wir wollen ein transparentes Verfahren und keine einsamen Entscheidungen ohne Öffentlichkeit. Wir haben deshalb eine anonymisierte öffentliche Präsentation gefordert, um engagierten Porzerinnen und Porzern die Möglichkeit zu geben, ihre Wünsche und Vorstellungen mit den Entwürfen zu vergleichen. Daraus würde sich für das Gremium und somit auch uns persönlich die Möglichkeit ergeben, dies bei der Preisauswahl zu berücksichtigen.“
Leider sind Grüne und CDU den Vorstellungen der SPD nicht gefolgt. Daher bleibt es bei der Auswahl der Freiraumplanung hinter verschlossenen Türen ohne die von der SPD vorgeschlagene öffentliche Beteiligung.


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